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Strategisches Forecasting und Segmentierung als Voraussetzung für eine resiliente Supply Chain

Strategisches Forecasting und Segmentierung als Voraussetzung für eine resiliente Supply Chain

Der Kunde

Unser Partner, ein Traditionsunternehmen aus der Baubranche, setzt auf Innovation und vorausschauendes Denken. Seit mehr als 70 Jahren ist er europaweit in der Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Bausystemen überaus erfolgreich. Die Firmengruppe beschäftigt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 22 Ländern weltweit. Hochwertige Produkte werden an Standorten in Deutschland und Österreich gefertigt.

Unser Kunde hat frühzeitig erkannt, dass jeder Kunde andere Anforderungen hat und damit auch die Supply Chain auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse ausgerichtet werden muss. Unter dem Motto „Jeder Kunde ist der wichtigste!“ sind Silo-Denken und Troubleshooting entlang der Logistikkette für den zukunftsorientierten Konzern ein Tabu. Deswegen wurde dafür gesorgt, die Supply Chain für zukünftige Marktanforderungen und qualitatives Wachstum fit zu machen.

 

Optimaler Bestand durch Segmentierung und innovatives S&OP-Forecasting

Die Bauindustrie ist neben der wetterbedingten Saisonalität durch kurzfristige Entscheidungen geprägt. Die Produkte selbst werden nebenbei immer komplexer und ausgefeilter. Trotzdem wird von Lieferanten eine hohe Lieferfähigkeit erwartet. Der Druck auf die Margen ist hoch. Gemeinsam mit den Supply Chain Minds wurden die Prozesse entlang der Supply Chain analysiert und diese nach Produkten und Kundenanforderungen segmentiert. Neben großen Handelsunternehmen zählen auch Handwerksbetriebe zu den Abnehmern. Bei ersteren ist eine längere Vorlaufzeit bis zur tatsächlichen Lieferung gegeben, fixe Liefertermine sind Usus. Dabei wird in großen Mengen bestellt, es kommt aber häufig zu kundenspezifischen Anpassungen der Standardprodukte. Handwerksunternehmen benötigen die gewünschte Ware meist kurzfristig. Im Zuge der Produktsegmentierung wurden komplexere Produktgruppen einem gewissen Kundensegment zugeordnet. So kann ein Handelsunternehmen beispielsweise auch sensible Aluminiumprodukte durch eine spezialisierte Logistik in der gewünschten Qualität beim Endkunden zustellen.

                                        

 

Neben der verbesserten operativen Feinplanung ermöglicht die Segmentierung eine fristgerechte Produktion. Die Ware wird dort gelagert, wo sie voraussichtlich bald abgerufen wird. Schnelle Reaktionszeiten sind sichergestellt.

 

Digitalisierung und die menschliche Komponente

Um die vorhandenen Daten in eine Produktionsfeinplanung zu überführen, haben die Supply Chain Minds diese analysiert und aufbereitet. Gemeinsam mit dem Projektteam des Kunden wurde ein Lastenheft erstellt und es mündete in der Auswahl des geeigneten Planungstools.

„Das beste Tool bleibt wirkungslos, wenn man dabei nicht an die Mitarbeiter denkt. Deswegen ist bei jeder Implementierung und organisatorischen Anpassung der Faktor Mensch ausreichend zur berücksichtigen. “, berichtet Gregor Gluttig, Managing Partner bei TenglerGluttig.

Nachdem jede Umstellung unterschiedliche Einflüsse auf die Organisation hat, sind neben der Anpassung der Prozesse klare Rollen zu definieren und Verantwortlichkeiten festzulegen. Nicht nur in unserem Beispiel wird der Vertrieb über Länderorganisationen organisiert und ist für die Notwendigkeit von S&OP (Sales & Operation Planning) zu sensibilisieren.

„Auch in diesem Projekt hat unsere Außensicht zu einem Paradigmenwechsel im Unternehmen geführt. Es galt langjährige Mitarbeiter – und ohne Zweifel absolute Experten auf ihrem Gebiet – von S&OP und der damit einhergehenden zeitgemäßen Planungslogik zu überzeugen.“, so Gregor Gluttig.

Heute wird der geplante Absatz in regelmäßigen S&OP-Meetings ermittelt und mit den Möglichkeiten der Produktion abgeglichen. Eine eigens geschaffene Supply Chain-Abteilung wurde in die Organisation integriert. Dort werden Änderungen im Absatz proaktiv antizipiert.

*On-Time In-Full

Einheitliche Reports und Kennzahlen wirken Engpässen in der Produktion entgegen. Ein vom Management getragener S&OP-Plan führt zu reduzierten Beständen sowie einer optimalen Auslastung der Produktion und last but not least zu einer resilienten Supply Chain.



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